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Skihütte Silberleiten in Österreich

Skihütten mit Ferienwohnungen für 8 bis 14 Personen

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Skihütte Silberleiten in Österreich

Skihütten mit Ferienwohnungen
für 8 bis 14 Personen

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Skitour von der Wilden Krimml ins Alpbachtal

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Skitour von der Wilden Krimml ins Alpbachtal

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4 Holledauer und 3 Alpbacher brachen zu einer Skitour bei anfänglich sonnigem Märzwetter auf. Als erste am Lift stiegen sie in der Silberleiten ein, gelangten über Königsleiten mit der Gondel auf die Königsleitenspitze zum Isskogel und zuletzt zum Übergangsjoch. Von dort fuhren sie mit den Skiern ca. 200 m zurück, um die Piste nach Norden in Richtung Katzenkopf und Torhelm zu verlassen. Nach einer gemütlichen Abfahrt ging's bergauf, doch vorher mussten die Tourenski zum Aufstieg vorbereiten werden. Während die 3 "Bergführer" Gebhard, Andi und Stefan aus Alpbach
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ihre Ausrüstung flugs an den Füßen hatten, zerrten wir planlos an den klebrigen Fellen rum und lernten mühsam die Einstellung der Steighilfen kennen. Wie den Kindern ihre Kindergartentäschchen, so hängten unsere Führer uns die Lawinenpiepser um. Doch nun ging's los. Wie die Elefanten trampellten wir hinter dem Führer her, bis wir den Tipp erhielten, die Ski nicht ständig hochzuheben, sonder plan über den Schnee gleiten zu lassen. Wir waren eben Anfänger, die sich zwar riesig auf das Skiabenteuer freuten, aber keinerlei Erfahrung hatten.
 
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Beim Anstieg zum Katzenkopf trauten wir den Tourenski nicht recht, vor allem in den Spitzkehren, wo wir uns mit den Stöcken nach hinten absicherten, weil wir befürchteten wie mit den Alpinski nach unten abzurutschen. Doch die Felle hielten uns sicher in der Spur und in der Steigung. Die Sonne zeigte sich von ihrer besten Seite und so liefen uns bald die Schweißperlen über das Gesicht. Jeden plagten die Gedanken: Halte ich durch? Was ist los, wenn ich nicht mithalten kann? Hoffentlich werde ich nicht zum Bremsklotz? Im Trott des ersten Aufstiegs munterten wir uns auf, indem wir stummelsatzartig die Namen unserer Freunde aufzählten,
 
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die diese Tour nie schaffen würden. Zack! Erstaunlich! Nach ca. 40 min. waren wir am Katzenkopf und überrascht, dass wir eigentlich souverän den ersten Anstieg gemeistert hatten. Nach der "Berg Heil" Gratulation sehnten wir uns in die Gipfelsonne und zückten die erste Jause. Kurz darauf kam eine zweite Gruppe zu uns und freute sich über die selbstgebastelten Schwächen und Untugenden der Bayern, die u.a. immer ihr Bier mit sich trügen. Darauf entkorkten wir 2 Halbe Augustiner, worauf der Bayernfreund große Augen aber sonst nichts bekam. Nun schwieg er.
 
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Gestärkt schnallten wir die Ski an, um in Richtung Koathalmhütte abzufahren. Unser Führer verschwand hinter den Felsen und einer von uns mit Hurra hinterher. Der Wagemut unseres Holledauer Freundes beeindruckte die restlichen Alpbacher sehr. Kurz nach dem Hurra rappelte sich unser Wagemutiger aus dem Schnee. Wir restlichen waren nicht so mutig und stellten gewohnheitsmäßig die Frage, ob es nicht eine einfacheren Weg gäbe, worauf wir tatsächlich neben den Felsen die steile Rinne sturzfrei befuhren. Der harschige Bruchschnee zeigte uns allerdings unsere skitechnischen Grenzen auf. Danach standen wir beeindruckt am Fuße des Skihanges, stolz auf die Symmetrie unserer Spuren und unsern Mut. Die weitere Abfahrt verlief vom Gefälle her eher gemütlich, die wechselnde
 
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Beschaffenheit des Schnees ließ jedoch in unseren Schwüngen keine Sicherheit aufkommen. Angesichts des Bisherigen erfolgversprechenden Verlaufs der Skitour anderen unsere Führer den Routenplan und wählten den Hüttenkopf zum nächsten Ziel. Wieder ca. eine Stunde Aufstieg über glitzernde Schneefelder und abbrechenden Lawinenhänge, die wir einzeln überquerten. Als einem von uns die Trinkflasche aus dem Rucksack fiel und den Hang hinunter trudelte, mussten wir wiederum feststellen, dass wir halt Anfänger waren. Für uns war die Flasche verloren! Reaktionsschnell scherte der hinter uns gehende Alpbacher Stefan aus und schnitt im steilen Gelände der Flasche den Weg ab. Daraufhin lief er senkrecht den Hang hoch, um wie ein Postbote die Flasche brav abzugeben.
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Der 2. Anstieg gelang uns schon sicherer, so dass wir die beeindruckende Bergwelt in ihrer Abgeschiedenheit in uns aufnehmen konnten. Am Schafkopf vorbei, fuhren wir nun kilometerweise in mäßig steilem Gelände mit auf firmendem Schnee ab. Nun waren wir König. Material, Schnee, die Gemeinschaft und Können vereinten sich zu einem beeindruckenden Erlebnis. Wir hatten keine Zeit zu rasten, die Freude trieb uns nach unten. Nach der Überquerung des Baches mussten wir allerdings wieder aufsteigen zur Koathalmhüttn, doch das Erlebte und die anstehende Jause ließ uns das von einer Lawine zerpflügte Gelände sicher überwinden. Wir hatten kaum unter dem Vordach der Almhütte Platz genommen, als es zu schneien anfing. Wenn Engel reisen! Wir saßen
 
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zum rechten Zeitpunkt am rechten Platz und konnten entspannt warten, bis sich das Schneegestöber gelegt hatte. Über unsere Hütte war ein paar Tage zuvor eine Lawine abgegangen, doch die klugen Erbauer hatten sie so schnittig an den Hang gebaut, dass die Lawine "drübergehüpft" war. Nun folgte der letzte Aufstieg zur Otto-Leisel-Hüttn, die wir im steilen Gelände nach ca. 30 min. erreichten. Es war mittlerweile kalt geworden. Ein letzter Blick zurück zum Torhelm und dann ging's bergab, zur Steinberger Alm, wo der Schnee noch bis zur Dachrinne reichte, über Lawinenabgänge, die uns kurz nachdenklich machten, den Fahrweg entlang bis zur Faulbaumgartenalm, wo wir wussten, dass wir es geschafft hatten.
 
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In der engen Stube genehmigten wir uns zögerlich ein Bier und erzählten und erzählten und lachten und lachten, und bestellten noch ein Bier bis wir 100 € Bierzeche beisammen hatten. Der Wirt musste zum Glück runter ins Tal, so dass wir im Siegeszug auf-
 
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brachen und die restlichen 6 km auf dem Wirtschaftsweg beschwingt und übermutig abfuhren. Es war ca. 17. Uhr, als wir in Inneralpbach den Postbus bestiegen und zu einem Absacker ins Wirtshaus fuhren. Der Absacker gelang uns sehr gut und wir waren heil da.
 
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Skihütte Silberleiten in Österreich
Bergdörfl Hochkrimml / Silberleiten
A-5743 Krimml

Mobil Deutschland: 0049-(0)151-22337475
Festnetz Deutschland: 0049-(0)8501-1250
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Internet: www.skihuette-oesterreich.com
 
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